Mittwoch Abend, ein Auschschnitt.

To all of the people who are not capable of understanding the German language, the next blog entry will be in English. Also, it fun to look at the jibberish of google translator.

Ich sitze im Bus. Auf dem Vordersten Platz. Links von mir der Busfahrer, welcher sein Fenster geöffnet hat und kontinuierlich seine Hand hinausstrecket um den Außenspiegel festzuhalten, der sonst aus seiner Halterung fallen würde. Rechts von mir ein ältere Mann im Anzug. Der Bus bewegt sich langsam durch den Abendverkehr Kigali’s. Autos, Motorräder und Menschen kommen aus allen Richtungen und schlängeln sich langsam ihrem Ziel entgegen. Autos stehen kreuz und quer auf der Straße. Wer abbiegen will wartet nicht lange sondern fährt am besten einfach. Irgendwer wird schon anhalten. Beim Betreten des Busses werden Tickets ausgehändigt. Der Mann neben mir hält seins immer noch in der Hand. Er hat es feinsäuberlich gefaltet, auch wenn es nutzlos ist. Beim einteigen wird es ausgeteilt. Beim Aussteigen bezahlt man 200 Frw. Vielleicht werde ich ja noch rausfinden ob die Ticketkultur einen tieferen Sinn hat. Die Luft riecht nach BenzinAutohupen klingen in verschiedenen Tönen. Teilweise erinnern sie an einen alten stotternden Motor der so abgenutzt ist, dass man jedes Mal 10 Minuten braucht bis er angeht. Man könnte sagen: “Die Hupen Stottern”

Die Ampel ist rot, der Bus fährt weiter. In der Mitte der Kreuzung steht ein Polizist und regelt den Verkehr. Der Bus fährt eine scharfe Rechtskurve. Ich werde nach außengedrückt und falle gegen den Busfahrer, der beinahe das Lenkrad verzieht. Ich richte mich wieder auf. Der Busfahrer lacht, hinter mir Gelächter. Ich grinse und zwinkre ihm zu. es ist wieder still, sodass das Motorengeräusch zu hören ist. Die 5%ige Steigung scheint ihm zuzusetzen. Der Busfahrer probiert verschiedenen Gänge aus aber bei einer solchen Anhöhe scheint nicht viel mehr als Schrittgeschwindigkeit möglich. Wir fahren auf eine Brücke zu. Auf einem blauen Schild am Straßenrand steht in großen, weißen Buchstaben “Bridge” — gut zu wissen.

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Ich laufe mit ein paar Chapatis im Bauch und den Worten des Malers mit dem ich mich gerade getroffen habe Richtung Busbahnhof. Vor einem der vielen Großbauprojekte in Kigali sitzt ein Mann auf einer Bank und spielt Gitarre. Ich nehme mir einen kleinen Stein aus dem Haufen Bauschutt und setzte mich neben ihn. Nach zwei Stücken stelle ich mich auf Kinyarwanda vor und er reicht mir die Gitarre. Das Stimmen erweist sich als etwas schwierig, da die Gitarre selbstgebaut ist. Ich versuche meine bestes um ein ertragbares Ergebnis zu erzielen. Während ich spiele kommen ein paar Passanten vorbei und hören zu. Der Mann versucht die Akkorde nachzuspielen, ich singe dazu und zwei Passanten steigen mit ein.

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Auf der Terrasse des Hotel Classique sitzt Leo in einem Stuhl und wartet auf Jared, den er schon lange erwartet. Er hört einer Raggae Band zu die auf der kleinen Bühne spielt. 3 Mal kommt ein Kellner vorbei. 3 Mal wird er mit der Bemerkung: “Ich warte noch auf meinen Freund” ruhig gestellt. Als Jared eintrifft ist es 10. Die Musiker haben gerade Pause und Leo begrüßt Jared und stellt sich bei den Musikern vor. Anbei 3 Personen, die man schon aus weiter Entfernung mit dem Stichwort Rastsafari (nicht zu verwechseln mit Pastafari) zuordnen würde. Es wird gelacht und geredet. Als Leo Fabrice kennenlernt, weiß er noch nicht wer diese Person sein mag. Doch seinen Gesichtszügen ist eine gewisse Sympathie zu entnehmen.

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Fabrice steht auf der Bühne, neben ihm ein Sänger und ein Bassist. Dahinter der Drummer Kimeza und versteckt hinter ihm ein Gitarrist, den Jared mag ihn weil er ohne Plektrum spielt. An dieser Stelle könnte man anmerken, dass diese Sympathie lediglich auf Jareds Unfähigkeit ein Plektrum zu benutzen zurückzuführen ist. Das sagen zumindest Böse Zungen.

Der Song ist zu Ende, ein paar Leute der eher kleinen Audienz klatschen. Fabrice nimmt das Mikrofon in die Hand: “Dear Everybody, I would like my dear friends Jared and Leo to come on stage to play a song with me”. Sie stehen auf und gehen zur Bühne. Bier im Bauch und Musik in den Köpfen.

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